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Reporter ohne Grenzen beschweren sich über Arbeitsbedingungen in China

Die Aufsicht über Medien aus dem Ausland wurde zwei Monaten vor Beginn der olympischen Sommerspiele in Peking von der chinesischen Regierung verschärft.Sogar chinesische Mitarbeiter, die für ausländische Journalisten tätig sind, müssen sich bei den Behörden registrieren lassen. Darüber hinaus müssen sogar Übersetzter für ausländische Medien von den Behörden ausgewählt werden. Auch die Bedingungen um Journalisten-Visa für ausländische Reporter zu erhalten wurden erschwert. So muss jeder ausländische Journalist, der ins Land will, genau erklären worin seine Reporter-Tätigkeit bestehen wird. Der Zugang in das Erdbebengebiet Sichuan wurde erst kürzlich ebenfalls wieder erschwert. Vor Allem nachdem ausländische Medien die Regierung bezüglich der schlecht gebauten Schulen kritisierten, die im Zuge des Erdbebens eingestürzt waren und darüber hinaus noch die verärgerte Bevölkerung filmten und interviewten.

Die Hoffnungen schwinden langsam dahin, dass sich China im Zuge der olympischen Spiele Schritt und Schritt öffnen wird. Denn es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die neuen Bestimmungen, die von den chinesischen Behörden getroffen worden sind, sich gegen ausländische Journalisten richten.

Reporter ohne Grenzen berichten sogar von einem Verfolgungswahn Chinas und sehen hier keine Übereinstimmung mit dem Motto der olympischen Spiele „eine Welt, ein Traum”.

Die Regelungen enden aber nicht nur bei den Medien. Es wurden auch Verhaltensregeln des pekinger Olympia-Organisationskomitees für Besucher aus dem Ausland veröffentlicht. So müssen diese sich an die chinesischen Gesetzt halten und dürfen die soziale Ordnung und die nationale Sicherheit Chinas nicht verletzten. Das beinhaltet, dass Demonstrationen nur nach polizeilicher Erlaubnis gestattet sind, jegliche Anti-China Unterlagen (wie Videos, Tonträger etc.) nicht ins Land gebracht werden dürfen. Und darüber hinaus dürfen Drogenhändler, Prostituierte Tuberkulose- und Aidskranke überhaupt nicht ins Land einreisen.

jetzt kommentieren? 17. Juni 2008

Olympia mehr Schein als Sein?

„Eine Welt, ein Traum” so lautet das diesjährige Motto für die olympischen Sommerspiele in Peking.Angesichts der vergangen und aktuellen Entwicklungen in China bietet sich der Eindruck, dass dieses Motto aus leeren Worten besteht.

So wurden die Visen-Vergaben für die olympischen Spiele sehr verschärft. Niemand, der eine potentielle „Gefahr” darstellt, wird in das Land gelassen. Das betrifft neben Prostituierten, Tibet-Aktivisten und Exil-Tibetern auch Menschen, die eine ansteckende Krankheit haben, potentielle Terroristen oder Menschenrechts-Aktivisten.

Die Pressefreiheit in China ist auch immer noch nicht durchgesetzt und Tibets Lage wurde nach den schlimmen Katastrophen, wie dem Erdbeben, die das Land erschütterten, vergessen.

Darüber hinaus werden auch weiterhin Menschenrechtler und Protestanten gegen das Regime verfolgt, verhaftet und eingesperrt.

Es stellt sich also die Frage, die ganzen schönen Worte, die mit den olympischen Spielen in Zusammenhang stehen, nicht nur dem Schein und unter anderem somit nicht nur Geldzwecken dienen.

Es gibt allerdings auch Zeichen dafür, dass die Entwicklung in Zukunft in eine etwas andere Richtung gehen könnte. So wurden die seit langem auf Eis gelegten diplomatischen Beziehungen mit Taiwan wieder aufgenommen, nachdem diese nach dem Erdbeben sehr hilfsbereit waren

Ebenso scheint es, dass auch mit dem Dalai Lama erneute Gespräche aufgenommen werden. Hoffen wir also auf eine positive Zukunft und dass der olympische Gedanke die mehr ein Sein als ein Schein wird.

jetzt kommentieren? 11. Juni 2008

Doping Sünden in Peking, zählen auch noch für London 2012

Wer bei den olympischen Spielen in Peking vom 8. bis 24. August 2008 des Dopings überführt wird und für mindestens sechs Monate gesperrt wird, wird gleich doppelt bestraft.Denn diese unfaire Leistungsoptimierung hat auch einen Ausschluss von den olympischen Spielen in London im Jahr 2012 zur Folge. Dieser Beschluss wurde von der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Donnerstag in der griechischen Hauptstadt Athen getroffen. Ursprünglich war diese Regelung erst für die Zeit nach den olympischen Spielen in Peking geplant, wurde nun aber doch schon eingeführt und tritt ab 1. Juli in Kraft.

jetzt kommentieren? 10. Juni 2008

Peking noch nicht ausgebucht

Die Betten für die olympischen Sommerspiele in Peking sind noch nicht vollkommen belegt.Mögliche Gründe gibt es viele: die verschärften Visa-Vergaben könnten eine Rolle spielen, genauso die negativen Schlagzeilen oder die hohen Preise.

Uns allen ist wahrscheinlich noch die Schneekatastrophe im Jänner diesen Jahres in Erinnerung, wo es vielerorts zu einem Verkehrschaos gekommen ist. Im März folgten dann die Unruhen rund um Tibet und anschließend war da noch das große Erdbeben unter dem mindestens 70.000 Menschen den Tod fanden. Viele Touristen haben nach dem Erdbeben ihre China-Reise abgesagt.

Nicht zu vergessen sind auch die Terrordrohungen gegen die olympischen Spiele die sicherlich den einen oder anderen ernsthaft über die geplante Reise nach China nachdenken haben lassen.

Die Visa-Vergabe wurde aus dem Grund erschwert, weil China Tibet-Aktivisten und Exil-Tibeter aus dem Land fern halten will, um den Ruf der Spiele in ihrem Land nicht zu gefährden. Das betrifft nicht nur Besucher der olympischen Spiele, auch Geschäftsleute sind von den neuen Bestimmungen verwirrt. So muss jeder, der ein Visa haben will, unter anderem eine Hotelbuchungsbestätigung vorweisen können, zusätzlich zu den sonst erforderlichen Dokumenten.

Diese Entwicklung lässt sich auch bereits in Zahlen ausdrücken. So hat die Zahl der Touristen aus Taiwan und Hongkong schon um 25 bzw. 35 Prozent abgenommen. Ob das allerdings direkt mit den erschwerten Visa-Bestimmungen zusammenhängt, kann man nicht sagen. Nichts desto trotz hat die Zahl der ausländischen Touristen, die nach Peking reisten,  im April um 5,3 Prozent abgenommen.

Das betrifft nicht nur Mittelklasse-Hotels. Auch die teuren Hotels der gehobenen Klasse sind für den Zeitraum rund um die Spiele teilweise bei Weitem noch nicht ausgebucht. Fast 25 Prozent der Fünf-Sterne-Hotels in der Hauptstadt sind noch nicht belegt, bei den Vier-Sterne-Unterkünften beläuft sich das sogar auf mehr als 50 Prozent. Am schlimmsten betroffen sind allerdings die Hotels niedrigerer Klasse, wo die Hälfte an freien Betten noch weit überschritten wird.

Wie schon erwähnt, dürften auch die hohen Preise, die während der olympischen Spiele in Peking zu zahlen sind, ein wichtiger Grund sein, warum der große Ansturm bisher ausbleibt. In Fünf-Sterne-Unterkünften kosten die Zimmer das Dreifache vom Normalpreis, in Vier-Sterne-Hotels teilweise sogar das Vierfache.

Bleibt zu hoffen, dass die Stimmung während den Spielen unter diesem Trend nicht all zu sehr zu leiden hat.

jetzt kommentieren? 07. Juni 2008

Doch kein Rauchverbot in Peking

Nachdem zuvor lange ein Rauchverbot während den olympischen Spielen im Gespräch war, wurde nun doch beschlossen das Rauchverbot für Restaurants aufzuheben. Der Grund ist ganz einfach: Man befürchte hohe Umsatzeinbusen und um dem entgegenzuwirken wurde eben für Restaurants eine Ausnahme von den Vorschriften gemacht.Eigentlich wurde am 1. Mai beschlossen, dass ein generelles Rauchverbot während der olympischen Spiele herrschen solle. Die extra für Restaurants getroffene Ausnahme gilt allerdings nur, wenn ein separater Nicht-Raucher-Teil in den jeweiligen Restaurants eingerichtet wird. Somit wurde versucht einen Kompromiss zu finden.

Ein Verstoß gegen die neue, abgeschwächte Verordnung wird allerdings für chinesische Verhältnisse recht teuer. Es drohen Strafen von bis zu 5.000 Yuan (das sind umgerechnet ungefähr 450 Euro). Die Umsetzung gestalte sich allerdings als schwierig. Medien hingegen fordern, dass auch Internet-Cafés und Bars von der Regelung ausgenommen werden sollen, da diese meist keinen Platz für einen Nicht-Raucher-Teil haben.

In China leben rund 350 Millionen Raucher. Das Rauchverbot gilt weiterhin in Regierungsbüros, Krankenhäusern, Sportstätten und ebenfalls in Museen. Darüber hinaus wird auch über ein Rauchverbot in Schulen nachgedacht.

jetzt kommentieren? 07. Juni 2008

Ersten Peking-Fahrkarten vergeben

Der DOSB, der Deutsche Olympische Sportbund hat am heutigen Donnerstag die ersten 79 Tickets vergeben. Die 79 Tickets gingen dabei an 40 Frauen und 39 Männer, die insgesamt 12 Sportarten abdecken.Zu den bekanntesten Nominierungen zählt das deutsche Tischtenniswunder Timo Boll, Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler,

Fecht- Weltmeister Britta Heidemann und Peter Joppich sowie viele weitere große Namen. Die weiteren Nominierungen erfolgen am 23. Juni sowie am 15. Juli. Als nächste Mannschaft könnte die Basketball Nationalmannschaft um NBA-Star Dirk Nowitzki zu dem deutschen Olympiaaufgebot stoßen, die sich bis zum 23. Juni noch in einem in Athen stattfindenden Turnier qualifizieren müssen. Insgesamt werden rund 450 deutsche Athleten bei den Olympischen Sommerspielen teilnehmen. Allerdings fehlen dann noch die Betreuer, die die Gesamtzahl von 450 auf etwa 770 Personen erweitert. Außerdem wird das Unternehmen Olympia 2008 insgesamt fünf Millionen kosten, dabei wird der Bund 3,5 Millionen bezahlen.

Das erklärte Ziel laut Michael Vesper, der diese Mission erstmal als DOSB-Generaldirektor angeht ist klar: Man möchte möglichst an das Ergebnis von den Olympischen Spielen 2004 in Athen anknüpfen, bei denen 49 Medaillen und davon 13 mal Gold geholt wurde und zumindest Rang sechs der Nationenwertung zu halten. Allerdings wollen die deutschen Athleten dieses Ziel ohne Doping erreichen und wie DOSP-Leistungsportdirektor Bernhard Schwank es sagte, mit einer ,,absolut sauberen Mannschaft”. Seit dem 1. Juli 2007 unterwerfen sich zudem die deutschen Athleten dem Kontrollsystem der NADA. Des Weiteren wird vor den Sommerspielen in Peking eine unangemeldete Probe stattfinden

Um zu überprüfen, ob Athleten in letzer Zeit unerlaubte Mittel benutzt haben. Für Athleten, die nach dem 1. September 2004 des Dopings überführt wurden, dürfen erst gar nicht mit nach Peking fahren und können sich die Spiele wie viele Millionen andere Menschen auch vor dem Fernseher anschauen.

                                                                                                                                

jetzt kommentieren? 30. Mai 2008

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