Tagesarchiv für den 30. Juni 2008

Chinesischer Schwimmer des Dopings überführt

Erst vor kurzem hat China verkündet – nicht zuletzt auf Druck von der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) -, alles daran zu setzten, die Doping Kontrollen so streng wie möglich zu machen. Alle Unternehmen des Landes, die Medikamente herstellen, wurden mehrmals durch überraschende Kontrollen unter die Lupe genommen.Deshalb dürfte es China umso schlimmer treffen, dass nun sechs Wochen vor dem offiziellen Beginn der olympischen Sommerspiele in Peking der beste chinesische Rückenschwimmer des Dopings überführt wurde. Der Athlet Ouyang Kunpeng wurde in weiterer Folge nun ein Leben lang gesperrt. Der chinesische Schwimmverband (CSA) erklärte, dass der Athlet am 1. Mai positiv auf eine Dopingsubstanz getestet worden war. Um welche illegale Substanz es sich dabei handelt, wurde allerdings nicht bekannt gegeben. Auch der Trainer von Ouyang Kunpeng – Feng Shangbao – wurde für sein Leben lang gesperrt.

Im Zuge der Asien-Spiele des Jahres 2006 gewann Ouyang drei Bronze-Medaillen und galt deshalb nicht unbedingt als ein Gold-Medaillen-Anwärter.

Schon in den 90er Jahren waren chinesische Schwimmer in viele Dopingskandale verwickelt gewesen.

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Letzte Vorbereitungen vor den olympischen Sommerspielen in Peking

Mittlerweile dauert es nicht mehr lange, bis die olympischen Sommerspiele in Peking beginnen. Der Fackellauf ist inzwischen in der zentrachinesischen Provinz Shanxi, genauer in Datong, angekommen. Datong ist die dritte Zwischenstation des olympischen Feuers in der Provinz Shanxi.

Insgesamt ist die Route 12 Kilometer lang, an der 208 Fackelträger Teil nahmen. Diesen Samstag wird das Feuer in Jiuquan (Nordwestchina) erwartet.

Während dessen gab die Regierung in Peking bekannt, dass die Arbeiten zur Garantie und Kontrolle der Hygiene während der olympischen Spiele abgeschlossen sind. Das Gesundheitsministerium und dessen Experten überprüften von 22. Mai bis 3. Juni die Lebensmittel und Trinkwassersicherheit des Landes. Ebenso wurden die Gebiete um Peking, Shanghai, Shenyang, Tianjin und Qindong zum Schutz vor chemischer Vergiftung und radiaktiver Materialien einer strengen Kontrolle unterzogen.

Um hohe Standards in jeglicher Hinsicht zu gewährleisten habe das Land viel Geld investiert, sowohl in Hygienemaßnahmen, als auch in den Schutz der Bevölkerung und der Besucher der Spiele.

Darüber hinaus forderte die Regierung bei einer Konferenz zu einem Endspurt in den Vorbereitungsarbeiten auf. Die beteiligten Städte sollen in der Schlussphase noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um einen einwandfreien Ablauf der Spiele zu garantieren. Darüber hinaus lege China großen Wert darauf, dass die Versprechen gegenüber der internationalen Gemeinschaft eingelöst werden.

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Allein 34 neue Buslinien für die Besucher der olympischen Sommerspiele in Peking

Für die Zuschauer der Olympiade wird eigens für die Zeit der Spiele die Infrastruktur ausgebaut werden. So soll es 34 Buslinien geben, die extra dafür ins Leben gerufen wurden, um die Zuschauer zu den Stadien und wieder zurück zu bringen.Wie es auch schon von der Fußball EM in Österreich und der Schweiz bekannt ist, ist die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für alle, die ein Ticket für einen der Wettbewerbe besitzen, an diesem Tag kostenlos.

Bei den Buslinien wurde darauf geachtet, dass es einen Mix aus „normalen” Bussen und Schnell-Bussen gibt. So halten einige Busse an jeder Station, andere hingegen halten nur an einigen ausgewählten, um die Gäste schneller befördern zu können.

Diese speziellen Olympia-Busse werden im Zeitraum vom 20. Juli bis zum 20. September im Einsatz sein. Die Schnell-Busse allerdings, werden nur drei Stunden vor Anfang bis und eineinhalb Stunden nach Schluss eines Wettkampfes fahren.

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