Tagesarchiv für den 17. Juni 2008

Wimbersky nicht bei den olympischen Sommerspielen dabei?

Die deutsche Weltmeisterin im Fußball Petra Wimbersky zog sich letztens eine ernste Knieverletzung zu. Der Unfall geschah letzte Woche im Training. Nun muss die 25-jährige Spitzensportlerin darum bangen, bei den olympischen Sommerspielen in Peking teilnehmen zu können.Petra Wimbersky ist Stürmerin beim 1. FFC Frankfurt und steht darüber hinaus im 25-köpfigen Kader des DFB (deutschen Fußballclubs) für die olympischen Spiele in Peking. Der Trainer des 1. FFC Frankfurt – Hans-Jürgen Trischock – ließ nun verlauten, dass es im schlimmsten Falle so weit kommen könnte, dass Wimbersky eine drei Monate dauernde Pause einlegen müsse.

Um Gewissheit über den weitern Verlauf zu haben, muss sich Petra Wimbersky, die erst vor Kurzem mit ihrem Club den Triple-Sieg einsacken konnte, nun einer Arthoskopie unterziehen.

Hoffen wir, dass der Worst Case nicht eintritt und Petra Wimbersky bis zu den Spielen wieder fit ist.

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Rekordhoch bei der Luftverschmutzung in Peking

Eines der zentralen Themen bei der Olympia-Bewerbung Pekings war der Umweltschutz. Unter anderem wollte die chinesische Regierung die Schadstoffausstoße der Kraftfahrzeuge auf ein europäisches Niveau senken. Dieses Ziel wurde einige Wochen vor dem offiziellen Start der Spiele allerdings bei Weitem nicht erreicht. Im Gegenteil haben die Luftverschmutzungswerte in der chinesischen Hauptstadt Peking vor Kurzem ihren Höchststand erreicht. die pekinger Umweltschutzbehörde teilte sogar mit, dass empfindliche Menschen zu Hause bleiben sollten und es vermeiden sollten ins Freie zu gehen. Die Luft sei unter Umständen sogar gefährlich so die Behörde weiter.Die Umweltbehörden gaben einen Teil der Schuld den heftigen Sandstürmen in der Mongolei, die die Verschmutzung anscheinend um ein vielfaches verstärkt hätten. Ohnehin ist die Luftverschmutzung Pekings eine der weltweit schlimmsten.

Die Regierung hingegen bekräftigte, dass in den letzten zehn Jahren mehr als zehn Milliarden Euro für Maßnahmen gegen die steigende Luftverschmutzung ausgegeben wurden.

Neben der gesundheitlichen Gefahr für die Einwohner Pekings, kommt nun auch noch das Bedenken über eventuelle gesundheitliche Schäden der Athleten hinzu. So hatte Jacques Rogge, der Chef des internationalen olympischen Komitees bereits im vergangen Jahr eingeräumt, dass es nicht auszuschließen sein, dass vor allem Ausdauersport-Wettbewerbe aufgrund der Luftverschmutzung verschoben werden könnten, damit die Sportler keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen davon tragen.

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Peking will saubere Spiele

Penkings Forderung nach sauberen Spielen bezieht sich nicht nur auf die sportliche Fairness. So sollen auch die Sportstätten sauber gehalten werden. Peking will dabei hart gegen inoffizielle Mitwerber vorgehen. Die offiziellen Sponsoren der olympischen Sommerspiele sollen beschützt werden und deshalb hat Peking harte Strafen, für Drittbrettfahrer, die ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, angekündigt. Das reicht soweit, dass beispielsweise Zuschauer keine mit Schleichwerbung inoffizieller Unternehmen bestückten Kleider tragen dürfen. Cheng Feng erklärt, dass die Sportstätten „sauber” gehalten werden sollen und nicht der Kommerzialisierung verfallen sollen. In diesem Zusammenhang dürfen die Zuschauer auch keine eigenen Getränke mitbringen, sondern nur die Getränke vom offiziellen Sponsor Coca Cola vor Ort erwerben und konsumieren. Plakatwände an (für die Werbung) strategisch wichtigen Plätzen dürfen auch nur von Sponsoren genützt werden und sogar den Sportlern selbst ist es untersagt ihre Fotos zu verkaufen, ohne das mit den Verantwortlichen der olympischen Spiele vorher abzusprechen.Klar ist, dass die offiziellen Sponsoren einen Großteil der Ausgaben begleichen und es den Verantwortlichen daher ein großes Anliegen ist, diese nicht zu verärgern und deshalb zu schützen.

Besonders die in diesem Zusammenhang aufgetretenen Komplikationen beim Fackellauf durch China ist Feng dabei ein besonderer Dorn im Auge, den er bei den eigentlichen Spielen verhindern möchte.

Die Regelungen für die olympischen Spiele diesen Sommer werden somit nicht weniger, sondern es gibt immer mehr Dinge, die man beachten muss.

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Reporter ohne Grenzen beschweren sich über Arbeitsbedingungen in China

Die Aufsicht über Medien aus dem Ausland wurde zwei Monaten vor Beginn der olympischen Sommerspiele in Peking von der chinesischen Regierung verschärft.Sogar chinesische Mitarbeiter, die für ausländische Journalisten tätig sind, müssen sich bei den Behörden registrieren lassen. Darüber hinaus müssen sogar Übersetzter für ausländische Medien von den Behörden ausgewählt werden. Auch die Bedingungen um Journalisten-Visa für ausländische Reporter zu erhalten wurden erschwert. So muss jeder ausländische Journalist, der ins Land will, genau erklären worin seine Reporter-Tätigkeit bestehen wird. Der Zugang in das Erdbebengebiet Sichuan wurde erst kürzlich ebenfalls wieder erschwert. Vor Allem nachdem ausländische Medien die Regierung bezüglich der schlecht gebauten Schulen kritisierten, die im Zuge des Erdbebens eingestürzt waren und darüber hinaus noch die verärgerte Bevölkerung filmten und interviewten.

Die Hoffnungen schwinden langsam dahin, dass sich China im Zuge der olympischen Spiele Schritt und Schritt öffnen wird. Denn es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die neuen Bestimmungen, die von den chinesischen Behörden getroffen worden sind, sich gegen ausländische Journalisten richten.

Reporter ohne Grenzen berichten sogar von einem Verfolgungswahn Chinas und sehen hier keine Übereinstimmung mit dem Motto der olympischen Spiele „eine Welt, ein Traum”.

Die Regelungen enden aber nicht nur bei den Medien. Es wurden auch Verhaltensregeln des pekinger Olympia-Organisationskomitees für Besucher aus dem Ausland veröffentlicht. So müssen diese sich an die chinesischen Gesetzt halten und dürfen die soziale Ordnung und die nationale Sicherheit Chinas nicht verletzten. Das beinhaltet, dass Demonstrationen nur nach polizeilicher Erlaubnis gestattet sind, jegliche Anti-China Unterlagen (wie Videos, Tonträger etc.) nicht ins Land gebracht werden dürfen. Und darüber hinaus dürfen Drogenhändler, Prostituierte Tuberkulose- und Aidskranke überhaupt nicht ins Land einreisen.

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